Tradition und Perspektive

Versorgungssicherheit, Infrastruktur und mehr

Der Hülskens Firmenverband ist mit seien Einzelunternehmen in den Bereichen mineralische Rohstoffgewinnung (Kies, Sand, Hartgestein), Wasserbau, Betonproduktion, Binnenschifffahrt, Logistik, Umschlag von Massengütern, Recycling und Spezialversicherungen tätig. Der Name Hülskens steht seit Generationen für Zuverlässigkeit und Engagement. Seit vielen Jahrzehnten, teilweise über hundert Jahre, sind wir in verschiedenen Regionen zuhause. Am Niederrhein lebten und arbeiteten die Gründer, von hier aus bauten die nachfolgenden Generationen den Erfolg des Unternehmens bis in andere Regionen und über die Landesgrenzen hinaus aus. Das Unternehmen mit Stammsitz in Wesel, NRW, ist familien-inhabergeführt, mittelständisch geprägt und regional stark verwurzelt. Aktuell sind im Hülskens Firmenverband fast 1.000 Menschen beschäftigt. Als Ausbildungsbetrieb für über zehn verschiedene Berufe gibt Hülskens vielen jungen Menschen eine solide Grundlage und die Perspektive für eine sichere Zukunft.

Unsere Geschichte

1849 Gerhard Hülskens wird in keeken (heute Kreis Kleve) als Sohn des Oberdeichgräf und Wasserbauer G. Hulsken geboren. G. Hülskens ist Wasserbauer, Deichgräf und Betreiber von Eimerkettenbaggern auf dem Rhein

1875 Gründung der Firma Heinrich Elskes (Wasserbau, Logistik, Kiesgewinnng)

1905 Gründung der Hülskens & Cie. GmbH mit Conrad Krieger. 1907 steigt Dr. Dietrich Kuckelmann mit ein

1911 Erwerb der Firma Heinr. Elskes

1924 Gründung der NV Niba

1928 Gründung der Rheinisch-Westfälischen Baustoff- und Speditionsgesellschaft (heute Ruhrmann Logistik GmbH & Co. KG

1930er intensive Wasserbautätigkeit in der Region Magdeburg

1958 Beginn der Herstellung und Lieferung von Transportbeton

1967 Bezug des heutigen Hauptgebäudes in Wesel

1988 Gründung der Hülskens-Stiftung für Natur- und Land schaftspflege

1989 Otto Maurer Assekuranz wird dem Firmenverband angeschlossen

1990 Gründung der Hülskens Barleben GmbH & Co. KG und Gründung der Hülskens Liebersee GmbH & Co. KG

1992 Gründung der Hülskens Holding

2005 Otto Maurer eröffnet seine Niederlassung in Berlin

2020 Gründung der Hülskens Sediments GmbH

2021 JointVenture mit Steinbruchbetriebe Heinrich Ebel GmbH & Co. KG, Arnsberg

2022 World Dredgers BV wird World Dredgers GmbH & Co. KG

2023 Erwerb des Kieswerks Helmlingen, Baden-Württemberg

2024 Gründung der HydroMinerals Recycling GmbH & Co. KG

2024 Gründung der Eikefet AS Norwegen (Steinbruch) / Joint Venture der NV Niba mit der belgischen Group DeCloedt

2025 Gründung der MBV Vertriebsgesellschaft in den Niederlanden und in Deutschland.

2026 Einstieg bei KB Recycling, NL

Gründung und Aufbau

Gerhard Hülskens, Namensgeber des Unternehmens, wird in 1849 Keeken bei Kleve geboren und betreibt verschiedene Bauprojekte (Wasserbau) an lokalen Wasserstrassen und Schifffahrtswegen am Niederrhein. Im Jahr 1905 erfolgt mit Gesellschaftern aus den Familien Kuckelmann und Krieger die Gründung der Firma Gerhard Hülskens & Cie. GmbH. 1911 wird mit dem Erwerb der Firma Elskes, ebenfalls im Wasserbau tätig und später bekannt für die Betonproduktion, das Leistungs- und Produktangebot erweitert. 1917 tritt Gerhard Hülskens seine Gesellschaftsanteile an seine Geschäftsfreunde Conrad Krieger und Dietrich Kuckelmann ab und scheidet aus dem Unternehmen aus. 1924 wird die N.V. Niba (Nijmeegsch Bagger- en Aannemersbedrijf) mit Sitz in Nimwegen gegründet. 1928 erfolgt die Gründung der Rheinisch-Westfälischen Baustoff- und Speditionsgesellschaft Ruhrmann & Co. GmbH, die später Grundlage des Geschäftsbereiches Logistik bildet. Ab 1930 baut Hülskens den Baldeneysee in Essen weiter aus. In den Folgejahren ist Hülskens weiterhin vor allem im Bereich des Ausbaus des Wasserstraßennetzes und dessen Schiffbarmachung tätig. Vor allem im Raum Magdeburg entlang der Elbe ist Hülskens Wasserbau sehr aktiv.

Mit dem Beginn der Wiederaufbauphase in Deutschland ab 1945 ist der Bedarf an Kies und Sand riesig, kann jedoch nicht annähernd gedeckt werden. Anlagen der Kies- und Sandindustrie wurden für Kriegszwecke umgerüstet oder durch die Siegermächte beschlagnahmt. Ab 1946 wird der Emmelsummer Hafen in Voerde sowie der Rhein-Lippe-Hafen in Wesel von Hülskens ausgebaut. Im Jahr 1958 wird mit der Herstellung und Lieferung von Transportbeton begonnen. 1967 wir das neue Bürogebäude an der heutigen Hülskensstraße in Wesel bezogen. Seit den Wirtschaftswunderjahren und dem anhaltenden Bauboom der Wohnungswirtschaft, des Straßen- und Brückenbaus gewinnen Kies und Sand sowie Beton in der Folgezeit weiter an Bedeutung. Durch die zunehmende infrastrukturellen Anforderungen wachsen ebenso die Bereiche Wasserbau und Logistik.

Projekte und Holding-Gründung

Im Jahr 1989 beginnt das Unternehmen am Niederrhein die Technik des Kiesabbaus sowie die Rekultivierungsformen zu modernisieren. Neben der reinen Mineralgewinnung rücken dabei zunehmend auch gesellschaftliche Mehrwerte in den Vordergrund. Bereits 1988 wurde die "Hülskens-Stiftung für Natur- und Landschaftspflege", die ausgesuchte ökologische Projekte unterstützt und fördert, gegründet. Otto Maurer Assekuranzmakler GmbH, die bislang als Hauptversicherer für Anlagen und Geräte fungierte, wird 1989 als Unternehmen eingegliedert. Ab 1990 baut das Unternehmen Niederlassungen zur Rohstoffgewinnung von Kies und Sand in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg auf.

1992 wird als administrative, bindende Klammer die Hülskens Holding GmbH & Co. KG mit Sitz in Wesel gegründet. In ihr sind auch die zentralen Abteilungen und Bereiche angesiedelt, die übergreifende Aufgaben für die operativen Geschäftsbereiche übernehmen.

1993 wird der Auesee in Wesel vollendet, 1994 werden die Rekultivierungsarbeiten an der „Xantener Südsee“ abgeschlossen und die Eröffnung des dortigen Freizeitzentrums gefeiert. Die Abgrabung Reckerfeld und des Polders Lohrwardt beginnt 1998. 1999 wird mit Aufnahme der Beton-Fertigteilproduktion die Produktpalette bei "Elskes" erweitert. Im Jahr 2001 ist der Bau der Duisburger Sechs-Seen-Platte abgeschlossen. Zwei Seen entstehen durch Hülskens. Nach Beginn der Abgrabung und Deichrückverlegung im Orsoyer Rheinbogen 2005 erfolgt die Fertigstellung des Lippe-Mündungsraums in Wesel 2011. Der Wasserbau wird zunehmend immer häufiger mit Projekten zum Hochwasserschutz beauftragt.

Wachstum durch weitere Geschäftsfelder

In den nächsten Jahren werden Geschäftsbereiche erweitert bzw. neue kommen hinzu. 2020 wird die Hülskens Sediments GmbH als Technologieexperte für die Entsedimentierung von Staugewässern gegründet. 2021 wird eine Kooperation mit der Steinbruchbetriebe Heinrich Ebel GmbH & Co. KG, Arnsberg geschlossen. Das Kooperationsunternehmen World Dredgers BV, Bau und Instandsetzung von Saugbaggern, wird 2022 komplett in den Firmenverband eingegliedert, der Firmensitz wird nach Wesel verlegt. Ebenfalls 2022 wird die Leistungen der traditionsreichen Hülskens Werkstatt durch die Kompetenzen Planung, Konstruktion sowie Projektmanagement für den Spezialmaschinen- und Anlagenbau erweitert und künftig als Hülskens Industrieservice auch gegenüber Dritten angeboten. 2024 wird die Eikefet A/S als Joint Venture der N.V Niba und der belgischen Group De Cloedt gegründet. Inhalt ist der Betrieb eines Steinbruchs in Norwegen. 2025 werden die MBV - Mineral- und Baustoffvertriebsgesellschaft mbH, Deutschland und die MB Mineralen en Bouwstoffen B.V., Niederlande als nationale zentrale Vertriebsgesellschaften für mineralische Rohstoffe gegründet. 2026 nimmt die zwei Jahre zuvor gegründete HydroMinrals Recycling GmbH & Co. KG, Dortmund ihren Betrieb auf. Hier werden in einem neuartigen, patentierten Verfahren teer- und bitumenhaltiger Straßenaufbruch recycelt.

Heinrich Elskes – vom Dampfkessel zum Betonproduzenten

Text Elskes, lang (Dr. Weindl)